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Bodybuilders vs. Partypumper


 „Go Hard Or Go Home“
- Ein bekanntes Mantra unter den all denen die –sagen wir mal- einen eher unkonventionellen Blick auf sich und ihren Körper haben. In einer Welt zwischen Muskelaufbau, eisenharter Disziplin und bestimmt von ganz eigenen Prioritäten, sind es die Eisen liebenden Muskelberge die jedem Klischee trotzen.
Angekommen im neuen Jahr begrüssen wir all diejenigen, welche auch zu diesem Jahresbeginn den Entschluss gefasst haben, mehr Sport zu treiben. Die meisten von denen sind zwar der Muscle-Mania so weit entfernt wie Justin Biber männlich ist, dennoch wird es einen unter den Tausend Neulingen geben, der sich künftig diesem Lifestyle verschreibt – und das mit Haut und Haaren.  Mit jeder weiteren Trainingseinheit lernt er seinen Körper besser kennen, besser spüren, besser zu fordern. Man muss kein Psychologiestudium absolvieren um zu erkennen, was dieser Prozess mit einem macht.  Wenn der Erfolg die Entbehrung  überschattet, begrüssen wir eine völlig neue Welt. Wir finden uns wieder in einem umstrittenen Lifestyle, der für unser Umfeld meist unverständlich ist. Und hier möchte ich an ein weiteres, gern verwendetes Sprichwort erinnern. „Sport formt den Charakter!“  Das mit dem Charakter ist allerdings so eine Sache – Du kannst aus Scheisse kein Gold hervor bringen. Ich behaupte, dass all die, die exzessiv dem Fitness oder Bodybuilding verfallen sind etwas Entscheidendes kompensieren. UNSICHERHEIT! Doch wärend die einen sich an ihren Leistungen und Erfolgen erbauen, tun dies Andere über den Jubel  seines Gefolges.  Und das ist es was den Unterschied zwischen Bodybuilder und Partypumpern ausmacht.
Wer glaubt der Ausdruck Partypumper sei nur ein willkürliches Schimpfwort, der sollte an dieser Stelle nicht aufhören zu lesen.  Denn in der Welt des ernst zu nehmenden Fitness und Bodybuilding sind es die Partypumper die unser Blut zum kochen bringen. Ehrlich gesagt bin ich erstaunt, dass dies nicht unser Wort des Jahres geworden ist. Meins ist es auf jeden Fall 
–PARTYPUMPER-

Auch wenn nich keinen privaten Acoount bei Facebook führe, wird in der Timeline von Eileen Hilton jedoch genug Material angezeigt, was meinen sonst eher zu niedrigen Blutdruck zum überkochen bringt.  Daher auch dieser Artikel.  Für gewöhnlich räume ich auf mit Irrglauben in Bezug auf Diäten oder Trainingskonzepten wie I MAKE YOU SEXY.COM, doch heute wird es Zeit für ein wenig Gossip.
Obgleich dieser Artikel nicht dazu gedacht ist Minderheiten zu denunzieren, ist es mir ein grosses Bedürfnis gewisse Unterschiede für die Allgemeinheit dar zu stellen. Ich habe lange nach einem Wort gesucht, welches ein etwas neutraleres Bild meiner Sicht abgeben würde – allerdings wollte mir absolut nichts einfallen. Soviel zu den Frauen und ihren Wörterbüchern. Ab und zu verschlägt es selbst uns die Sprache. Mir persönlich ergeht es immer  wieder so wenn ich in einem der unzähligen Mainstreamstudios in Berlin trainiere. In der Berliner Strasse arbeiten die Partypumper nicht nur hinter der Theke sondern halten auch ihr regelmässiges Kaffeekränzchen dort ab. Nicht das nicht ab und zu auch mal eine Hantel geschwungen wird, doch verbleibt bei mir eigentlich immer der Eindruck dass diese Leute mehr Zeit in der Umkleide verbringen als auf der Trainingsfläche. 
Nach unzähligen Befragungen in einigen Foren durfte ich feststellen, dass ich mit meinem Frust nicht alleine da stehe. Die Auswertung dieser Studie möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten! ;)
Daher hier eine Zusammenstellung an Auffälligkeiten, durch die wahren Sportler von den Partypumpern unterscheiden:

1.)ARME, BRUST,ARME, BRUST,ARME,SOLARIUM,PARTY
Den PartyPumper findet man für gewöhnlich vor dem Spiegel eines jeden Freihantelbereiches – und nur dort. Vorausgesetzt du suchst im Fitnessstudio.  Aufwärmen müssen sie sich nicht! Dafür gibt es aus meiner Sicht zwei Erklärungen: a) sie trainieren eh nicht so überschwellig, sodass sie einen ernst zu nehmenden Schaden davon tragen könnten, oder b) sie sind einfach schon heiss genug.  Immerhin kommen sie schon Schweiss gebadet aus der  Garderobe – und das wo sie augenscheinlich nur die Turnschuhe gewechselt haben, wenn überhaupt. Einmal die Timeline bei Bodyformus oder Karl Ess inspiziert wissen wir dann aber was sie die 20- 30Minuten da in diesem Raum getrieben haben.  Wer hat den Grössten…Bizeps?! Man man man dieses posieren vor dem Spiegel muss schon echt anstrengend sein wenn die so verschwitzt auf der Trainingsfläche erscheinen.  Der Genitalvergleich der heutigen Generation möchte ich behaupten.  
Penisneid wird zu BIZEPSNEID

Nach dem also diese Spezies von Studiobesuchern sich ihr Ego also durch das Rudel hat aufpolieren lassen, geht’s ans Eingemachte. Es schreitet auf dem Catwalk des Studios geradewegs hin zum einzig relevanten Bereich des sonst völlig nutzlosen Studios. Es ist erstaunlich wie sein Ego sichtbar wächst nur in dem es einen Schritt vor den Anderen setzt. Ich frage mich allerdings nur zu häufig, was diese Leute gegessen haben müssen oder ob ihr MuscleShirt überhaupt schon einmal gewaschen wurde, nachdem sie an mir vorbei stolziert sind.



Nun steht er also da der Partypumper, das GoldGym-Shirt bedeckt gerade so die jungfräulichen Nippel und weil das Licht hier so schön ist, gibt es erst nochmal ein schönes DuckFace-Selfie bevor es so richtig los geht. Supersätze, Brunztschreie und Hulkposing – jeder unwissende vermutet einen gewöhnlichen Chestday bevor er realisiert, dass der Partypumer nur dieses eine Programm zu kennen scheint. Denn der Partypumper hat nur ein Ziel – Ein ausgeprägter zuckender Pectoralis Major und ein fetter Bizeps an den sich die Discobimbos nur zu gerne dran hängen.  Allerdings sind diese schnell ganz traurig wenn sie realisieren, dass hier gewisse Schwellkörper nicht aufgepumpt wurden. Und schon ist es wieder  Samstagabend – nochmal schnell in den Eisentempel um Blut ist die 4 wichtigsten Muskeln pumpen, ab ins Solarium und rein in das Shirt dessen V-Ausschnitt selbst meinen gewagtesten Shirts Konkurrenz macht. Rein in die angesagte RöhrenJeans der Schwester und ab geht es mit dem BMW durch die Stadt in den hippen Aufreisserschuppen dieser Stadt.


2.)SocialMedia meets Egomastrubation

Leben und leben lassen, aber wenn ich mir noch ein Video anschauen muss in dem ein weiterer Partypumper 30 Minuten benötigt um zu erklären wozu ich 2 Sätze brauche, raste ich aus. Diese Clips haben weder das Ziel Fragen zu beantworten noch in einem gewissen Bereich aufzuklären, sie dienen einzig und allein der Egomastrubation.  „Ich Tarzan, Du……ach wer will das wissen?“ 

Ich weiss ich sollte mir das nicht immer wieder antun nach dem ich ja weiss, dass mir nach spätestens einer Minute der Kopf platzt ; und doch kann ich es nicht lassen. Ich hoffe immer wieder aufs Neue, dass mein Bild revidiert wird - Leider vergebens. Ich kann die Begeisterung, von seiner Leidschaft zu sprechen absolut nach vollziehen, ich tue nichts anderes. Doch ich hoffe inständig, dass  meine Freunde nicht vergebens auf einen Funken Intelligenz warten wenn ich ihnen von meiner Passion vorschwärme.  Man kann also festhalten, dass vor allem im Bodybuilding viele Wölfe im Schafspelz unterwegs sind. Denn leider sind es die Partypumper die sich FanSeiten basteln, Channels eröffnen und sich selbst zu Guru des Bodybuildings ernennen.  Allerdings hat der ernst zu nehmende Partypumper keine Zeit um sich mit aktuellen Studien zu befassen. Wozu auch wenn es ausreichend Motivationsclips von Namenhaften Firmen gibt die ihm in 30 Sekunden sagen was er wissen muss.
Zu dem lernt er  von anderen Partypumpern  wo er wie gewisse Substanzen bekommt oder selbst mixt um  sich von den anderen Partypumpern ab zu grenzen.  Minimaler Zeitaufwand für maximale Anerkennung des Rudels. YouTube bildet!!!

3.)  FastFood, Alkohol und andere Freuden des Lebens
Während ein Athlet akribisch darauf achtet was er wann isst, um einen seinen Erfolg noch ein bisschen mehr zu perfektionieren und sich somit über jede sich abzeichnende Ader freut wie ein kleines Kind im Spielzeugparadis, hat der Partypumper diesen Stress nicht nötig.  In diesem Punkt ist diese Spezies der Eisenliebhaber etwas gesellschaftstauglicher. Trockener Reis ist ihm zu wider – Wer nicht in FastFood Restaurants geht wird nicht gesehen -  wer nicht gesehen wird, ist unsichtbar.
Davon abgesehen, gibt es was besseres als ein frisch frittierter bis zum Anschlag konservierter Burger der im besten Fall mit einer DietCoke herunter gespült werden kann?!? Oder 20 VodkaRedBull die davon zeugen wie viel dieses Prachtexemplar schlucken kann. Auch schlaf ist für diese Art von Pumper lediglich ein notwendiges Übel, welches im die kostbare Zeit raubt bejubelt zu werden. Ein hoch auf die Egomastrubation!

4.)Partypumper sind Rudeltiere

Diese Spezies wirst du ausnahmslos im Rudel finden. Gemeinsam beanspruchen sie Gewichte, die Andere brauchen um sich warm zu machen. Jedoch kann es auch vorkommen, dass der Pumper so richtig was drauf hat. In diesem Fall holt er sich die 40Kg Hantel und legt los. Aber Obacht, hinter ihm steht sein untergebener und täuscht die psychologische Hilfe nur an. Selbstverständlich. Ich bin mit Sicherheit niemand der mit Bestimmtheit sagen kann, dass ein Partypumper sich nie alleine bewegen wird – zumindest nicht freiwillig – aber die Einzigen Fälle in denen ich sie ohnen Gesellschaft gesehen habe, war auf ihren Selfies und selbst das ist selten.


No Brain No Gain
Bei dem wahren Athleten im Bereich Bodybuilding beginnt es schon mit dem Aufstehen, geht weiter mit der streng kalkulierten Ernährung je nach Trainingsphasen, hin zum genauestens durchgeplanten Alltag inklusive Training und endet beim Kauf neuer Klamotten. Der Bodybuilder wird in gewöhnlichen Geschäften nichts Passendes finden, so sehr er es auch versucht, daher bevorzugt er Trainingsbekleidung. Diese lässt sich wenigsten wieder mehr oder weniger mühelos abstreifen.  Bodybuilder sind wahre Ökotrophologen, besitzen ein umfassendes Wissen in Anatomie, Physiologie, Ernährung, etc. - Die Liste ist lang. Kein Wunder, denn ein wahrer Athlet beliesst sich zunächst umfassend bevor er etwas Neues ausprobiert. Er hält sich auf dem Laufenden und sucht anhaltenden nach einem Weg seinen Erfolg noch ein Stück weit zu perfektionieren.  Und hier hat der Sport den Charakter auf die willkommene Art und Weise geformt. Der Bodybuilder ist wohlwollend, besitzt in der Regel ein (zu) grosses Herz und übertrifft die Mehrheit unserer Gesellschaft an sozialer Intelligenz. Durch Wettkampfdiäten kann selbstverständlich auch der Bodybuilder ab und an mal etwas ungehaltener reagieren, doch schreckt er dann meist  direkt wieder vor sich selbst zurück, dreht sich um und geht trainieren!

Jeder Frau wünscht sich insgeheim einen durchtrainierten Mann an ihrer Seite der sie Beschützt und für sie einsteht. Doch die meisten wollen den Preis hierfür nicht zahlen. Denn selbstverständlich bestimmt diese Leidenschaft seinen gesamten Tag – sein gesamtes Leben. Wer damit nicht umgehen kann, sollte den Platz frei mach  für die jenigen, die diese Leidenschaft mit ihm teilen.

Bikini-tauglich dank Fettstoffwechseltraining und negativer Energiebilanz

Und jährlich grüsst das Murmeltier!
Die Vögel zwitschern, die ersten Sonnenstrahlen überreden uns kurzzeitig auf unsere Jacke zu verzichten und die Vorfreude auf heisse Sommertage weckt in uns das Verlangen. sich in den Bikini zu schmeissen und uns im Park brutzeln zu lassen.
Zwar haben wir schon einiges erreicht, aber so ganz 100%ig zufrieden sind wir noch nicht! Also heisst es nun für uns, adè Aufbauphase und Hallo Fettstoffwechseltraining.

Wir alle wissen, dass das 10min. Programm vor dem Fernseher hierfür genauso hilfreich ist wie Uli Hoeness ein braver Steuerzahler, doch was müssen wir nun tun um die Resultate der letzten Monate sichtbar zu machen?
Schamlos wie ich bin, schaue ich für euch gerne hinter die Kulissen unserer uns nichts schenkenden Anatomie. Zwar hat uns die Evolution schon einige Vorteile verschafft, dennoch lässt sie uns in diesem Fall fies lächelnd im Regen stehen. Im Artikel "Wie schmelzen denn nun die Speckröllchen" haben wir bereits gelernt, dass wir unsere unter der Haut liegenden Fettdepots nur abbauen, indem wir die Freisetzung von Fettsäuren in das Blut anregen, um diese dann in den Kraftwerken der Muskeln verstoffwechseln zu können. An dieser Stelle schiesst uns natürlich direkt das Wort Fettoxidation in den Kopf. Wenn du mit deinen Bro`s und Chicas darüber sprichst, benutze ruhig dieses Wort. So musst du ihnen keinen ellenlangen Roman erzählen, dem sie eh nur mit einem Ohr lauschen und du nimmst automatisch die Position des CHECKERS ein. Zurück zum Thema.....

Um die besagten Fettsäuren verbrennen zu können müssen diese zunächst von ihrem Trägerstoff Glycerin befreit werden. Neben genügend Sauerstoff, wie in dem Begriff FettOXIDATION schon beinhaltet, Bedarf es u.a. der Hilfe einiger Signalstoffe wie bespielsweise die eines niedrigen Insulinspiegels, eine erhöhte Konzentration der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin im Blut, sowie die des Schilddrüsenhormons T3, Wachstumshormonen, Testosteron und anderen >Signalmolekülen. Ist die Scheidung erstmal vollzogen, werden die Fettsäuren in den Blutkreislauf geleitet von wo sie nun anschließend in die entscheidenden MuskelKraftwerke transportiert werden.
In diesen Kraftwerken dienen sie nun zur Herstellung unserer Stoffwechselenergie, die wir auch unter dem Kürzel ATP (AdenosinTriPhosphat) kennen. Hier erinnern wir uns an die Basics. Einmal mit genügend Sauerstoff verstoffwechselt bietet Fett uns rund doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Proteine.

Wieviel Fettsäuren wir für die Energieumsetzung einsetzen können hängt zunächst einmal davon ab, wieviel Material dem Muskel hierfür zur Verfügung steht. Jedoch können nicht alle Fettdepots in gleichem Tempo abgebaut werden. Hier dürfen wir uns wieder bei Mutter Natur bedanken. Wie wir es schon von unserer Mama zu Hause kennen, will auch diese Mutter uns nur schützen. Veränderte Bedingungen entziehen sich ihrer Wahrnehmung da leider komplett. Doch wie Kinder nun einmal so sind, finden auch wie unsere Gesetzeslücke um unserer Willen doch noch durchsetzen zu können.
Im den Fettabbau aufs äusserste zu optimieren, müssen wir nun also die drei Grundpfeiler der Trainingswelt unserem Ziel entsprechend anpassen. Häufigkeit ; Dauer ; Intensität
Wie oft muss ich wie lange trainieren und wie sehr muss ich dabei Gas geben.

Einmal im Fitnesssport angekommen, verbreitet sich schnell die Mentalität Go Hard Or Go Home. Kluge Worte eines weisen Mannes, doch sollte auch hier die Bedeutung der Regeneration nicht vergessen werden. Das Prinzip der Superkompensation wird nicht unwirksam weil sich dein primäres Ziel verändert. Im Gegenteil!! Mit der Umstellung deines Trainingsplans setzt du neue Reize, womit sich die Regenerationsdauer vorerst wieder in die Länge zieht. Nur wenn wir die 3 Grundpfeiler des Trainings optimal aufeinander abstimmen erzielen wir maximale Erfolge. So verhindern wir den Zustand des Übertrainings und laufen so nicht Gefahr auf der Zielgeraden zu scheitern.

Uns ist wohl allen bekannt, dass unser Körper eine gewisse Zeit auf entsprechendem Niveau braucht um auf den erwünschten Verbrennungsmodus um zu schalten. Doch die wenigsten von uns haben die Zeit, Motivation oder geistige Ausdauer um mehrere Stunden beim Ausdauertraining  zu verweilen.
Viele Athleten leeren daher ihre Energiespeicher mit Hilfe eines intensiven Krafttrainings um dann im anschließenden Ausdauerteil direkt auf die erwünschte Energiequelle Fett zugreifen zu können. zum anderen beschränkt es den Muskelverlust während einer entsprechenden Diät.
Womit wir auch schon am letzten entscheidenden Punkt angekommen sind.

unsere unerwünschten Depots existieren in erster Linie deshalb, weil wir nicht immer so diszipliniert sind/waren, wie wir es und wünschen würden. Der zünftige Grillabend bei Freunden, regelnmässige Besuche im FastFoodRestaurand oder die obligatorische Partynacht in der das eine oder andere Gläschen nicht fehlen durfte. - All dies sind Situationen, die uns unser Leben zwar im ersten Moment versüssen, die jedoch immer wieder einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.
So stehen wir nach der besagten Partynacht vor dem Spiegel und suchen unser Sixpack vergebens unter den eingelagerten Wassermassen. Doch immerhin bauen diese sich mehr oder weniger selbstständig wieder aber, gehen wir von einen gesunden Organismus aus. Aber die Trainingsfreie Woche in der uns der Park mit seinem unwiderstehlich guten Burger und diesem wohl tuenden Kaltgetränk gelockt hat, bringt uns da schon in eine weitaus kniffligere Lage. Ob wir uns im Anschluss gedanklich selbst übers Knie legen oder nicht, wir kommen nicht drum herum, diese nun mit Glycerin vereinten Fette, welche bereits ein wohliges zu hause in unseren Zellen gefunden haben, zum Auszug zu bewegen. Das erreichen wir aber nur, indem wir das was wir zu viel in uns hineingestopft haben, nun von unserer täglichen Nahrung abziehen.

Im Hinblick auf unser angepasstes Trainingsprogramm, Spiel hier auch die Nährstoffverteilung eine ebenso große Rolle, wie die Berechnung unseres effektiven Bedarfs. Um uns stundenlange Kalkulationen zu ersparen bietet das Google Suchergebnis unzählige Plattformen an, auf denen du deinen individuellen Bedarf online ausrechnen kannst. Ich muss glaub nicht erwähnen, dass dies immer nur ein Orientierungswert für euch sein kann! Und dennoch... Ein HOCH auf das Zeitalter der modernen Medien.
Beispielsweise Krankenkassen bieten diesen Dienst mit einen zuverlässigen Resultat an!
https://www.tk.de/tk/ernaehrung/bausteine-der-ernaehrung/tagesbedarfsrechner/37886

In Sachen Nährstoffverteilung kannst du zwischen unzähligen Methoden wählen. Hier gilt: Finde heraus was zu dir passt. Um euch dennoch einen kleinen Einblick zu verschaffen möchte ich euch 4 Methoden abschließend vorstellen.

Standart Diät
Bei der Standart Diät wird auf eine ausgewogene Ernährung geachtet, wobei wir für eine negative Energiebilanz von max. 80% unseres Tagesbedarfs ausgehen.

50%          20%          30%                                            
 KH           EW           Fett

Das bedeutet in meinem Fall:  187,5g/75g/50g



LCHF

Minimierte Aufnahme von Kohlenhydraten & Förderung der Fettverbrennung.

Streng:


  7%          33%          60%                                           

  KH           EW           Fett

 Das bedeutet in meinem Fall:  26,3g/123,8g/100g


Gelockert:


25%          20%          55%                                                  

 KH           EW           Fett

 Das bedeutet in meinem Fall:  93,8g/75/91,7g 



Proteinreiche Ernährung

Steigerung/Optimierung der Eiweissaufnahme & Kraft

42%          23%         34%                                                     

KH           EW           Fett
   
 Das bedeutet in meinem Fall:  157,8g/88g/57,4g

Anti Heisshunger


33%          33%          33%                                                    

KH           EW           Fett

Das bedeutet in meinem Fall:  125g/125g/125g



Wichtig für jede Diät ist, dass deine tägliche Kalorienzufuhr mindestens deinen Grundumsatz abdeckt!!!

Für genaue Berechnungen für deinen individuellen Ernährungsplan oder Das Erstellen eines fundierten Trainingsplan, maßgeschneidert auf dein persönöliches Ziel, steht dir die Autorin gern zur Verfügung. ;)

Tschüss Eure Eileen

Sauer oder Basisch???



Der Säure-Basen-Haushalt ist in den verschiedensten Medien immer wieder ein Thema. Doch was hat es mit all dem eigentlich auf sich und warum beschäftigen wir uns im Zusammenhang mit Fitness und der daran orientierten Ernährung immer wieder. Um das deutlich zu machen habe ich eine kleine Geschichte für euch vorbereitet.

„Ich möchte euch mit Uschi bekannt machen!


Uschi ringt schon lange mit dem Gedanke etwas für ihren Körper zu tun! Sie ist nicht unbedingt übergewichtig, aber die Kleidergrösse 36 passt ihr auch schon etwas länger nicht mehr. Etwas dagegen unternehmen möchte sie prinzipiell schon seit langer Zeit, jedoch gelingt ihr erst jetzt der Spruch von der geliebten Couch. Voll motiviert, lässt sie sich vom Trainer ihrer Fitnessstudios ein Anfängerworkout verschreiben und geht dem sogar seit wenigen Wochen kontinuierlich nach. Auch die Ernährungstipps des Trainers und der unzähligen Zeitschriften die sie sich jetzt nun schon gekauft hat, setzt sie gewissenhaft um. Diesen harten Kampf besteht sie lediglich durch das abschreckende Bikinifoto vom letzten urlaub an ihrem Kühlschrank! Doch Missmut macht sich breit. So langsam sollte sie sich doch besser fühlen und erste Erfolge sehen. Das mit den sichtbaren Erfolgen redet ihr, der Trainer aus dem Fitnessstudio erstmal aus. Was bleib sind unangenehme Dinge wie allgemeine Ermüdungserscheinungen, Stimmungsschwankungen und auch Verdauungsbeschwerden!

So ein Seich!!!!!!“


Uschi ist nicht allein mit ihren Beschwerden. Neben den genannten Symptomen können auch Gelenkbeschwerden, Muskelprobleme, Hexenschuss, chronische Müdigkeit bis hin zu Übergewicht Indikatoren für eine Übersäuerung durch ungleichmässige Ernährung sein.



Und jetzt wird es etwas fachlich:
Nehmen wir übermässig säurebildende Lebensmittel zu uns, ist unser Körper nicht in der Lage, diese Säuren an Hand seiner Ressourcen auszugleichen. Statt diese Säuren auszuscheiden, lagert unser Körper diese im Bindegewebe ein.

Blöd nur, dass unsere Zelle sich ihre Baustoffe aus unserem Bindegewebe holen.

Was jetzt passiert ist also eine logische Konsequenz. Statt der dringend benötigten Baustoffe, nimmt die Zelle Säuren auf und verrichtet seine Aufgabe nur noch fehlerhaft, oder stellt sie schlicht weg ein! Auf diese Weise verschiebt sich der ph-Wert unserer Zelle.

Wie in einem unerwünschten Schneeballsystem, gelangen nun die Säuren in Muskeln, Gelenke und wichtige Organe und führen so zu den unterschiedlichsten Beschwerden oder gar Krankheiten.

Diese geschieht über mehrere Jahre hinweg oder stellt sich plötzlich ein, wie eine Eruption.

Da Mutter Natur die unterschiedlichsten Überlebensmechanismen in unseren Körpern verankert hat, möchte er nun auf körpereigene Basen wie zum Bespiel Calcium aus unseren Knochen zurückgreifen. Zwar wird so die Säure bis zu einem gewissen Mass ausgeglichen, jedoch ist unser Knochen nicht mehr mit genügend Mineralien versorgt, was wiederum langfristig zu Osteoporose führen kann!
Schlauer Körper ;)

So Fach-Chinesisch fertig! Aber was hat das ganze jetzt mit dem Training zu tun???

Vor allem während des Muskelaufbaus, möchten wir unseren Muskel im Wachstum unterstützen, indem wir vermehrt Eiweiss konsumieren. Problematisch wird es aber dann, wenn wir Fleisch und Fisch als bevorzugte Eiweissquelle betrachten.

Das bedeutet in der Regel, mehr tierisches Eiweiss, weniger Gemüse und Früchte.

Alternative Eiweissquellen wie:
  • Vollkorngetreide 
  • Hülsenfrüchte 
  • Nüsse 
  • Pilze 
  • Samen 
  • Sojaprodukte wie Tofu oder Sojamilch 
  • Hülsenfrüchte, 

könnten hier Abhilfe schaffen.

Einige Anregungen für Basen bildende Lebensmittel findest du hier:


http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html


Hinzu kommt, dass wir uns je nach Trainingsziel an eine trainingsorientierte Reduktionsdiät halten wollen. Worauf allerdings eher selten hingewiesen wird, ist der Augenmerk auf unsere Flüssigkeitsversorgung. Wasser bildet die Grundlage zur Nutzung gewisser Nährstoffe, die unseren Körper dabei unterstützen können Säuren zu neutralisieren.
Auch nicht zu unterschätzen ist unsere täglicher Wasserverlust über den kleinen und grossen Gang auf WC, das Schwitzen oder andere Stoffwechselprozesse.

In diesem Kontext gibt Dr. Christian von Loeffelholz ein verständliches Beispiel:
„Stellen wir uns vor, ein Athlet würde über den Tag verteilt 200g Eiweiss, 300gKohlenhydrate, und 100g Fett zu sich nehmen. Alleine bei der Verbrennung dieser Nährstoffe würde der betreffende Sportler 0,3Liter Oxidationswasser aus den Molekülbindungen freisetzen.“

Damit unser Körper die überschüssigen Säuren über Darm und Nieren ausscheiden kann, benötigen wir also genügend Wasser!

Hierbei ist Wasser nicht gleich Wasser!!!

Natürliches Mineralwasser entstammt aus amtlichen Brunnen. Somit ist seine Reinheit Voraussetzung für eine geführte Bezeichnung.

Leitungs-/Trinkwasser unterliegt gewissen gesetzlichen Auflagen. Europa verfügt hier über vergleichsweise strenge Richtlinien. Demnach ist europäisches Trinkwasser also eher eine der hochwertigsten Varianten.

Tafelwasser ist letzten Endes nachgemachtes Mineralwasser mit entsprechenden Zusätzen an gelösten Stoffen.

Quellwasser entstammt künstlichen bzw. erschlossenen Quellen. Mindestmengen an gelösten Stoffen werden vorausgesetzt, nicht jedoch ein nachgewiesener ernährungsphysiologischer Effekt oder die amtliche Anerkennung.

Fazit:
Die Balance zwischen Säure und Basen hilft uns ebenfalls unserem Ziel ein Stück weit näher zu kommen. Als positiven Beigeschmack, profitieren wir von unterschiedlichsten Regulierungen unserer Alltagsbeschwerden und einem befreienden Gefühl von Energie und Gesundheit!!! 

Sommerfit via High Intensive Intervall Training (HIIT)









Bis vor einigen Jahren wurde die Fitnessszene noch von einer weit verbreiteten Binsenweisheit beherrscht:

"Um Gewicht zu verlieren, sollte man möglichst nur mit moderater Intensität trainieren, denn nur in diesem Trainingsbereich würde das meiste Fett verbrannt. "
Viele Berater, Personal-Trainer, Mainstream-Zeitschriften usw. hatten offensichtlich noch keine Zeit, schon nicht mehr ganz so neue Forschungsergebnisse zu verfolgen.

Fakt ist, in einem gut strukturiertem Wechsel zwischen intensiver Belastung und Erholungsphase, kommen wir so richtig auf Touren.

Intervalltraining - das Mittel der Wahl um Fett abzubauen

Ursprünglich entwickelt für das Training zur Leistungssteigerung vor allem in der Leichtathletik, wird das so genannte HIIT nun auch für die Fettverbrennung immer populärer. Studien legten dar, dass mit dem sogenannten Hochintensivem Intervalltraining (HIIT) nicht nur sehr viel Energie umgesetzt werden kann. Ein erfreulicher weiterer Effekt lässt die jenigen aufhorchen, die sich schon längst einige Pfunde fortwünschen:
Mit dieser Trainingform schwingt sich auch ihr Fettstoffwechsel zu Höchstleistungen auf.

Hier ein Zitat aus einem Resultat meiner Google-Suche zu diesem Thema:
" In einem Feldversuch mit acht sportlich aktiven Frauen konnte nachgewiesen werden, dass ein Intervalltraining den Fettstoffwechsel um satte 36 Prozent mehr ankurbelt als ein gleich langes Training im Grundlagen-Ausdauerbereich es schafft. In einer anderen Studie, an der 45 Frauen teilnahmen, konnte die Gruppe, die ein intermittierendes Springtraining (8 Sekunden Radsprint / 12 Sekunden Pause) absolvierte, deutlich mehr Fett abbauen als die Gruppe, die im Grundlagen-Ausdauerbereich trainierte. Erklären lässt sich die erstaunliche Effektivität des HIIT vor allem durch den sogenannten Nachbrenn-Effekt: Bei derartig hochintensiven Trainingsformen hält die Fettverbrennung noch Stunden nach Trainingsende an."


Wie führt man ein HIIT durch ?
Im HIIT dreht sich in erster Linie alles darum, das Herz-Kreislaufsystem möglichst lang und intensiv zu belasten. Um uns und unseren Körper aber nicht zu überfordern, gönnt man dem Körper verhältnismässige Pausen zur Erholung. Wichtig ist an dieser Stelle, dass der Körper jedoch nicht Vollständig zur Ruhe kommt.

In diesen - „Intervalle“ genannten - Pausen, die namensgebend für diese Trainingsform sind, kann beispielsweise Laktat abgebaut werden, was eine Übersäuerung der Muskulatur verhindert.

Ein typisches Intervalltraining besteht aus jeweils 4 Minuten Belastung, die mit jeweils 3 Minuten Intervallen im lockeren Grundlagen-Ausdauerbereich alternieren und 4- bis 6-mal wiederholt werden.
Fortgeschrittene schieben in ihren Trainingsplan auch gern eine weiterentwickelte Methode ein. Das sogenannte „Intermittierende Training“, sieht nach 30 Sekunden Belastung 30 Sekunden Intervalle vor, jeweils im 15- bis 20-maligen Wechsel.






Da das HIIT zunehmend als eine sehr effektive Trainingsform zur Fettverbrennung erkannt wird, wird es auch immer häufiger unkritisch propagiert, ohne dass auf die Grenzen und Risiken hingewiesen wird. Daher hier ein paar Regeln zur Beachtung:

*HIIT Training ist nur für gesunde Personen zu empfehlen. Der Organismus wird, wenn auch nur kurzfristig, dicht an seine Grenzen geführt. wer zur Überschätzung neigt, sollte sich also mit einem Arzt beraten.

*Um die effektive Trainingsintensität zu erreichen, bedarf es einer hohen Motivation. Die letzten Minuten der Trainings werden gewöhnlich als extrem hart empfunden. Aber - HIIT gibt es nicht in der Light-Variante. Wer davon ausgeht, das HIIT für sich locker durchziehen zu können, wird keine Erfolge erzielen. Wer nicht bereit ist, das HIIT in seiner vollen Ausprägung auf sich zu nehmen, dem ist mit sanfteren Trainingsformen besser gedient.

*Weil es sich hier um ein sehr hartes und forderndes Training handelt, benötigt der Trainierende viel Regeneration. Mehr als zwei HIIT-Trainingseinheiten pro Woche sind nicht empfehlenswert. Eine sinnvolle Kombination mit anderen, eher moderaten Einheiten vermeidet ein Übertraining.

*Die Zeitdauer eines HIIT wird gerne kürzer dargestellt als es in der Praxis erforderlich ist. Aber es kann nicht klar genug gesagt werden, dass ein HIIT von 20 Minuten wenig Sinn macht. Bedenken sollte man, dass eine mindestens 10-minütige Aufwärmphase, die ja erst in den benötigten Belastungsbereich führt, zwingend ist und das Cool-down etwa dieselbe Zeit erfordert. Wer das nicht beherzigt, riskiert Verletzungen. Zusammen mit dem eigentlichen HITT sollte man für eine Trainings-Einheit etwa 40-45 Minuten einrechnen.








Die Mango - Frucht der Götter

Die Mango - Frucht der Götter





Carotine, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Enzyme sind nur einige der wertvollen Inhaltsstoffe der Mango. Die Mango gehört mit drei Gramm Carotin pro 100 Gramm Fruchtfleisch zu den carotinreichsten Obstsorten, die wir kennen. Nach Bedarf wandelt der Körper wandelt die Carotine in Vitamin A (ein Antioxidanz) um, welches das Immunsystem stärkt, der vorzeitigen Hautalterung vorbeugt und für gesunde Augen sorgt.
Reife Mangos sorgen für mehr Energie, einen besseren Appetit, eine gute Verdauung, sind gegen Durst und Verstopfung und für ein besseres Gedächtnis. Mangos gemeinsam mit Datteln verzehrt sollen die Potenz steigern, die Beweglichkeit der Spermien erhöhen und frühzeitigen Samenerguss heilen. Während der Schwangerschaft gegessen, sollen Mangos vor Infektionen schützen und Komplikationen während oder nach der Geburt vorbeugen, auch sollen die Früchte den Milchfluss anregen.
Die fleischigen, saftigen Steinfrüchte haben außerdem eine antibakterielle, antifungizide und antivirale Wirkung. Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E vitalisieren den gesamten Organismus, aktivieren die Sexualhormone, beugen Stress und Kreislaufschwäche vor. Auch profitieren Haut, Schleimhäute, Haare, Drüsen und Augen durch den Genuss der Mango.
Schon 200g frisches Fruchtfleisch stimulieren sehr rasch ihren gesamten Stoffwechsel. Die Mango panzert ihre Körperzellen gegen freie Radikale, das Vitamin C festigt ihr Bindegewebe und das Zahnfleisch und wenn Sie schlecht einschlafen können hilft auch da die Mango.

Nährstoffe:

Mit einem Energiegehalt von 60 kcal/100g sind Mangos weniger kalorienreich als Weintrauben (72 kcal) oder Kirschen (68 kcal), aber kalorienreicher als Äpfel (50 kcal). Proteine und Fette sind wie bei allen Früchten nur in sehr geringen Mengen vorhanden, der Wassergehalt liegt bei ca. 83 %.